• Lieber Besucher,
    wir freuen uns, dass Sie sich für „Aktion Solidarität“ interessieren. Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere Arbeit und unsere Ziele. Für Fragen und Anregungen steht Ihnen gerne unser Team zur Verfügung. Adressen erhalten Sie hier.

PROJEKT JUGENDZENTRUM IN RUANDA

Pater Danko

Das Jugendzentrum „Centre de Jeunes-Gatenga“ wird von den Salesianern Don Boscos geleitet. Es liegt am Rande der Hauptstadt Kigali. Über 1200 Kindern und Jugendlichen (ehemalige Straßenkinder oder Waisen) wird neben Rechnen und Schreiben eine Ausbildung ermöglicht.

Ca. 150 Waisenkinder wohnen im Heim. Sie besuchen eine staatliche Schule und diese Kinder müssen mit Schulgeld, Uniformen und Schulsachen unterstützt werden. Durch den Anbau von Obst und Gemüse wird ein Teil der Lebensmittel in Eigenleistung mit Beteiligung der Schüler erwirtschaftet.

PROJEKT SCHULE IN MUHAZI RUANDA

Schüler in Muhazi

Die Landbevölkerung in der Umgebung von Kigali ist sehr arm. Die Grundausbildung der Kinder ist sehr lückenhaft, da meist die Mittel für Schulgeld, Uniform und Schuhe fehlen. Die Folge mangelnder Unterstützung ist, dass die Jugendlichen keine Arbeit finden und ein Leben auf der Straße führen. Um diesen Kindern eine Chance zu geben, brachte Pater Danko die Schule zu den Kindern und baute ca. 30 km von Kigali ein Ausbildungszentrum. Hier erfolgen eine schulische Grundausbildung und eine fachliche Ausbildung in Landwirtschaft und Handwerk.

PROJEKT KRANKENHAUS IN GIKONKO

Patienten in Gikonko

Ebenfalls in Ruanda, nur über eine Sandpiste zu er reichen, liegt das Krankenhaus Gikonko. 1991 gründete die deutsche Ärztin Dr. Uta Düll eine Krankenstation, die inzwischen zu einem Krankenhaus erweitert wurde. Sie ist Chirurgin, leitet das Krankenhaus und ist für alles zuständig: verletzte Finger, Tumorerkrankungen, Entbindungen, Aids-Behandlungen, etc., aber auch für Ernährungsprogramme für schwer unterernährte Kinder oder Erwachsene. Sie operiert Kinder mit so genannten „Wasserköpfen“. Die notwendigen Shunts sind sehr teuer, aber lebenswichtig. Für diese und die so genannten „Hasenscharten“-Operationen kommen die Patienten fast aus dem ganzen Land. Die Kranken erreichen oft erst nach stunden- und tagelangen Fußmärschen die Klinik oder müssen dorthin getragen werden. Eine Krankenversicherung besteht nicht. Die meisten Patienten könnten die Behandlung nicht bezahlen, wenn die „Aktion Solidarität“ nicht Unterstützung geben würde.

PROJEKTE DES PATERS CHUMMAR IN KENIA

Schüler in Muhazi

In Kenia setzt sich Pater Paul Chummar C. CMI ein, um Studenten als Multiplikatoren in Sachen HIV AIDS—Prävention aufzuklären und auszubilden. Ebenso kümmert er sich um den Aufbau einer Bildungseinrichtung für Jugendliche und junge Landwirte in der Ngong-Region. Somit bekommen die Menschen eine Chance, der Not und Armut zu entkommen.

PROJEKT „THE NEST“ IN KENIA

Frau Baumgartner

Ebenfalls in Kenia, in Limuru, hat Frau Baumgartner ein Kinderheim „The Nest“ aufgebaut. Waisen und obdachlose Kinder, deren Mütter - oft aus nichtigen Gründen - in Haft sind, finden hier vorübergehend ein Zuhause. Neben dem Erfüllen ihrer Grundbedürfnisse und medizinischer Versorgung, wird durch liebevolle Zuwendung versucht, diesen Kindern über die Trennung von ihrer Mutter hinwegzuhelfen. Viele Kinder kommen zudem traumatisiert oder in einem lebensbedrohlichen Zustand in „The Nest“. Dort leben ca. 70 Säuglinge und Kinder (auch HIV-infizierte). Die größeren Kinder besuchen eine staatliche Schule. Alle Kinder helfen bei den täglich anfallenden Arbeiten und lernen auf diese Weise Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, Im „HalfWayHouse“ finden Frauen nach ihrer Haftentlassurig vorübergehend Aufnahme und können somit wieder in ein normales Leben zurückgeführt werden.